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Handyvertrag ohne Mindestumsatz

, am 04:15

Anfänglich muss erst einmal, für das bessere Verständnis, die Bezeichnung Mindestumsatz erklärt werden:

Dieser Begriff Mindestumsatz bedeutet zuletzt, dass von einem Kunden in jedem Monat ein bestimmter Umsatz, normal durch entsprechend viele Gesprächseinheiten, erzielt werden muss. Den fest gelegten Mindestumsatz muss er auch dann zahlen, wenn er diese Gesprächseinheiten nicht vertelefoniert hat. Neben der meist ebenfalls verrechneten Grundgebühr muss der Kunde den vertraglich festgelegten Mindestumsatz immer an seinen Anbieter bezahlen.

Wobei eine Anrechnung des nicht verbrauchten Mindestumsatzes in einem anderen , also normalerweise im nächsten Monat, nicht möglich ist. Außerdem ist im Mobilfunk-Bereich meist noch zusätzlich vereinbart, dass der Mindestumsatz ausschließlich mit Gesprächszeit erzielt werden muss. Das Versenden von SMS und ähnliche Dienste rechnen ebenfalls nicht zum Mindestumsatz, sondern werden gesondert berechnet.

Die Verlagerung von Kosten wie der Grundgebühr hin zum monatlichen Mindestumsatz ist ein Bestandteil dieser Handyverträge. Der Kunde soll solche Angebote als kostengünstigen monatlichen Gesamtpreis ansehen.

Es gibt eine andere Art der Handyverträge mit Mindestumsatz, bei diesen wird dem Kunden ein Mobilfunkvertrag mit einer bestimmten Anzahl von Minuten zum Festpreis offeriert. Hier verfallen, je nach Handyvertrag Anbieter, ebenfalls am Monatsende die nicht genutzten Minuten, wie bei einem Mobilfunkvertrag mit Mindestumsatz. Auch beim Minutentarif werden beispielsweise SMS, Sonderrufnummern oder Mehrwert-Dienste nicht mit den gekauften Minuten verrechnet, sondern müssen getrennt bezahlt werden.

Alle Tarife, die irgendwie auf einem festen Umsatz basieren, kann man nur dann auf Dauer günstig nutzen, wenn man sein eigenes Telefonierverhalten gut kennt. Vor allem praktisch jeden Monat mindestens ungefähr die gleiche Zeit mit Gesprächen im Mobilfunknetz verbringt. Eine Berechnung nach den teuren Standard-Mobilfunktarifen erfolgt immer dann, wenn die fest gelegten Minuten beim Minuten-Tarif oder der Mindestumsatz überschritten wird.

Die Handy-Verträge, die eine monatliche Grundgebühr und einen vertraglich bestimmten Zeittarif, also einen Minuten-Tarif beinhalten, haben im Regelfall keinen Mindestumsatz vorgeschrieben. Eine Anrechnung jeder einzelnen Minute oder Sekunde erfolgt bei einem derartigen Handy-Vertrag in einem festgelegten Abrechnungstakt und zu einem fest gelegten Tarif. Das heißt also, wenn Sie monatlich nicht telefonieren, zahlen Sie außer der vertraglich festgelegten, monatlich fälligen Grundgebühr nichts anderes. Jede einzelne Gesprächseinheit kostet bei einem derartigen Handyvertrag gleich viel, egal wie lange monatlich telefoniert wird.

Selbst die Prepaidtarife kann man bei dieser Betrachtungsweise als Handy-Verträge ohne Mindestumsatz ansehen. Beim Prepaid-Tarif ist zwar erforderlich, mit dem Auffüllen des Prepaid-Kontos einen fest gelegten Umsatz festzulegen, doch ist hierbei keine zeitliche Befristung zum Verbrauch dieses Prepaid-Kontos fest gelegt, wie es normal bei Mindestumsatz und Minutentarif gilt. Es gibt keine Bestimmung in einem Handyvertrag, wann ein solches Guthaben-Konto abtelefoniert werden muss. Selbst wenn man monatelang nicht telefoniert, bleibt dieses Prepaidkonto immer erhalten. Somit ist die Nutzung des Mobiltelefons vollkommen beliebig möglich und es fallen auch sonst keine monatliche Kosten, wie etwa eine Grundgebühr an.

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