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Prepaid-Mobiltelefon

, am 04:21

Es ist ursprünglich ein englischer Begriff, der mit dem Wort “prepaid” übernommen wurde. Auf Deutsch sagt man dazu “voraus bezahlt” Diese Bezeichnung ist treffend für die Funktionalität der Prepaidkarten ausgewählt.

Zuerst einmal muss auf dem Ihnen zugeordneten Prepaid-Konto des Vertragspartners ein Prepaid-Guthaben sein, bevor Sie mit dem anrufen beginnen können. Sobald Sie ein Telefonat führen, wird der entsprechende Betrag von diesem Guthaben-Konto abgebucht. Das System funktioniert so lange, bis nicht mehr genug Guthaben für ein Telefongespräch da ist. Ein rechtzeitiger Hinweis auf die notwendige Konto-Auffüllung des Guthabenkontos wird Ihnen per Sprachansage oder mit einer SMS gegeben. Nämlich wie hoch Ihr Prepaid-Guthaben noch ist und dass Sie Ihr Prepaid-Guthaben bald wieder aufladen müssen.

Mit einer sogenannten Prepaidkarte können Sie Ihr Guthabenkonto auffüllen. Sie bekommen Sie in Läden und dementsprechenden Automaten. Auf diesen Prepaid-Karten ist ein Ziffern-Code eingedruckt, den Sie erst frei rubbeln müssen, dann können Sie die Konto-Auffüllung mit dem Mobiltelefon zu einer Sondernummer des Vertragspartners durchführen. bei der Bezahlung an der Kasse oder am Automaten kann es auch nur einen Ausdruck geben. Dieser hat einen Eindruck mit dem Ziffern-Code. Sonst funktioniert alles wie mit der Prepaidkarte. Bei einem anderen, elektronischen Verfahren wird die Konto-Auffüllung direkt beim Bezahlen (Direktaufladung) durch den Händler vorgenommen. Daneben sind auch die Aufladung per Banküberweisung oder Bankeinzug möglich. Der Vertragspartner schreibt vor, wie die Aufladung erfolgen muss. Bei allen erst genannten Verfahren müssen Sie selbst für die Aufladung sorgen. selbsttätig erfolgt sie nur bei einem vereinbarten Bankeinzug durch Ihren Vertragspartner. Wenn Ihr Konto einen bestimmten Mindestbetrag unterschreitet, wird der automatische Bankeinzug eines vereinbarten Betrags eingeleitet. Der eingezogene Betrag wird Ihrem Guthaben gutgeschrieben. Ihr Konto wird damit ohne Schwierigkeiten rechtzeitig aufgefüllt.

Prepaidtarife sind nicht immer günstig. Wirklich günstige Prepaid-Tarife werden Sie nur bei den Tarif-Discountern finden. Die Tarif-Discounter bieten den Vertrieb nur über das Internet oder eigene Filialen an. Je nachdem wer hinter dem Vertragspartner steht. Dadurch entfällt der teure Zwischenhandel und das schlägt sich im Tarif nieder. Für den Vertragspartner gibt es keine unbezahlten Handy-Rechnungen. Wenn kein Prepaid-Guthaben vorhanden ist, kann auch nicht telefoniert werden. Bei einem Prepaid-Vertrag mit einem Discounter bekommen Sie kein kostengünstiges, subventioniertes Handy.

Bei den Netz-Betreibern erhältliche Prepaid-Verträge sind die Minuten-Tarife höher als bei den Laufzeitverträgen, allerdings gibt es keine Grundgebühr. Dafür bieten die Netzbetreiber oder große Service-Provider auch Startpakete an, in denen ein subventioniertes billiges Prepaid Handy enthalten ist. Doch ist auch hier mittlerweile eine Tarifsenkung durch den Preisdruck der Tarif-Discounter zu verzeichnen. Eine Kostenkontrolle durch Prepaid-Verträge ist bei Heranwachsenden recht einfach. Ist das Prepaid-Guthaben aufgebraucht, geht nichts mehr. Bei Prepaidverträgen können keine Rechnungen ins Haus flattern. Das Guthaben muss aufgefüllt sein, bevor das Handy benutzt werden kann. Bei den Prepaid-Verträgen funktionieren teure Dienste, wie zum Beispiel das Roaming, Sonder-Rufnummern, Download-Anbieter, nur begrenzt oder gar nicht. Darum sind teure Kostenfallen nicht möglich. Ohne Schwierigkeiten und schnell ist ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter möglich. Ohne weiteres können Sie Ihre bisherige Rufnummer mitnehmen, auch wenn Sie dabei das Netz wechseln. So bleiben Sie auch bei einem Wechsel unter Ihrer bekannten Rufnummer erreichbar. Denn eine Vertragsbindung mit dem Vertragspartner hinsichtlich der Nutzungsdauer gibt es bei den Prepaidverträgen nicht.

Die ersten Angebote, als Prepaid-Tarife aufkamen, bezogen sich ausschließlich auf die Sprachtelefonie. Heute können Sie mit Prepaidtarifen auch Telefon- und Datenflatrates buchen. Mittlerweile bieten auch des öfteren sogar Discounter zu Ihren Prepaid-Verträgen verbilligte, also subventionierte, Mobiltelefons an.

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