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Typische Sorten auf schnupftabak.org

, am 09:53

Zu seinen Anfängen in Deutschland war der Schnupftabak nur in Apotheken als Heilmittel erhältlich. Die Zeiten ändern sich und so wurde das beliebte Heilmittel zu einem gesellschaftsfähigen Genussmittel und stieg sogar bei der Beliebtheitsskala über das Rauchen. Schnupftabak besteht, wie alle anderen Tabakwaren, aus getrockneten Tabakblättern, die in ihrer Herstellungsart so verschiedenen sind, wie die Konsumenten an sich.

Ein beliebter und sehr dunkler Tabak ist der sogenannte Schmalzler, der auch in Deutschland angebaut und verarbeitet wird. Ein typischer Schnupftabak, der gern in Süddeutschland und den Alpenregionen genutzt wird. Der sogenannte Snuff kommt daher aus England und ist wesentlicher heller und trockener als der Schmalzler. Die Herstellung ist bei allen Sorten fast die gleiche. Die getrockneten Tabakblätter werden in einer Mühle zu Mehl verarbeitet und mit einer ganz bestimmten Lösung angefeuchtet und gelagert. Nach dieser Lagerung wird der Tabak gemischt und mit den unterschiedlichsten Aromen versetzt. So entstehen die verschiedenen Sorten und der Nutzer weiß genau wie stark oder wie schwach seine gewählte Sorte ist. Schnupftabak.org bietet viele verschiedene Informationen zum Thema Schnupfen.

Dem Schmalzler wird noch Fett, Schweineschmalz, hinzugefügt und daher rührt auch der Name dieser bayrischen Sorte. Der Vorgang des Schnupfens ist allerdings bei allen Sorten gleich. Eine kleine Prise wird auf den Handrücken gelegt und mit abgespreiztem Daumen und kleinem Finger in die Nase gezogen. Das Ziehen erfolgt meist sehr langsam, da eine schnellere Art zu Kratzen im Rachen oder aber auch zu Brennen an den Nasenschleimhäuten führen kann. Geübte Schnupfer haben sich bereits an eventuelle Reizungen gewöhnt und nehmen dieses Gefühl kaum noch wahr.

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