Wahlen 2009

Soziale Schwierigkeiten

Wahlen 2009 – Soziale Schwierigkeiten

, am 13:34

Das soziale Gleichgewicht in der Bevölkerung macht den Menschen in Deutschland zu schaffen. Sie fürchten sich davor, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Besonders dann, wenn in den Medien wieder einmal verkündet wird, welcher Manager eines Konzerns wie viele Millionen Euro an Abfindung kassiert hat.

Diese Praktiken schüren den sozialen Neid und stärken das Gefühl von Ungerechtigkeit. Soziologen sehen darin sogar die Gefahr von sozialen Unruhen, wie es sie immer wieder in Frankreich gibt. Auch von einer Gefahr für die Demokratie ist in diesem Zusammenhang die Rede. Die Bundesregierung wird immer wieder dafür verantwortlich gemacht, dass es ein starkes soziales Gefälle in Deutschland gibt und sie muss sich ebenfalls den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig für die Arbeitslosen und Geringverdiener in diesem Land zu tun.

Besonders in der jetzigen, momentanen Zeit der weltweiten Wirtschaftskrise werden wütende Stimmen immer lauter. Nach Meinung vieler Deutscher nutzen aber die Parteien diese Situation für den Wahlkampf aus und nehmen die Sorgen der Bürger nicht ernst. Für viele wirken die Kandidaten unglaubwürdig, wenn sie versprechen, sich nach einer gewonnenen Wahl für die Rechte der Armen stark zu machen, aber selbst neben einem eventuellen Bundestagsmandat noch andere Verpflichtungen haben, die sehr gut bezahlt werden.

Laut Umfragen sehen nicht wenige die soziale Stimmung in Deutschland als das Kriterium an, was bei der anstehenden Bundestagswahl von Bedeutung sein wird. Aber genauso viele Bürger halten die meisten Politiker für unfähig, an dieser prekären Situation der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland etwas zu ändern oder für einen Umschwung zu sorgen.

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